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06.05.2024

Bayerisches Thermenland: Seit 20 Jahren die Nummer 1 unter Europas Gesundheitsregionen

Regensburg - Es ist eine "sprudelnde Erfolgsstory": Nirgendwo in Europa sind die Thermalwasserflächen weitläufiger, ist das Wellness-Angebot so vielfältig und das Angebot an medizinischen Heilangeboten größer als im Bayerischen Thermenland mit dem Bäderquintett Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach. Die Zufriedenheit und die Begeisterung der Gäste ist messbar: Mit fast sieben Millionen Übernachtungen (Stand 2019) steht das Bayerische Thermenland in der Beliebtheitsskala vor allen anderen europäischen Gesundheitsregionen auf dem ersten Platz. Gemeinsam zeigen die fünf Orte seit zwei Jahrzehnten europaweit Flagge.

Das Bayerische Thermenland ist heute das große Gesundheits- und Wellness-Zentrum im Herzen des Kontinents. Deutschlands beliebteste Thermenlandschaft, medizinisch hochwirksame Heilquellen und das gesamte Spektrum wohltuender Wellness-Attraktionen machen die "Gesundbrunnen" zwischen Donau und Inn zu einer Gesundheits- und Wellness-Insel ohne Beispiel - für grenzenlosen Wellness-Urlaub, für medizinische Kuren und entspannenden Gesundheitsurlaub.

Thermalerlebnis auf fast 20.000 Quadratmetern Wasserfläche
Das Bäderquintett Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach steht mit fast sieben Millionen Übernachtungen (Stand 2019) auf der Beliebtheitsskala vor allen anderen europäischen Gesundheitsregionen auf dem ersten Platz. Fast 20.000 Quadratmeter Wasserfläche bietet das Bäderquintett des Bayerischen Thermenlands - das gibt es nirgendwo sonst auf dem Kontinent. Das Bayerische Thermenland ist seit zwanzig Jahren gemeinsame Dachregion der fünf Kurorte und des gesamten südlichen Niederbayerns. "Die Schaffung der neuen Marke war der Startschuss für eine gemeinsame Marketingoffensive und das Bayerische Thermenland wurde zum Synonym für Gesundheits- und Wohlfühlurlaub in Bayern", sagt Alexander von Poschinger, Destinationsmanager für das Bayerische Thermenland beim Tourismusverband Ostbayern. 

Die Marke Bayerisches Thermenland, die Anfang der 2000er Jahre initiiert wurde und in den Jahren 2004/2005 dann in die bis heute bestehende offizielle Kooperation mündete, manifestiert eine bereits in den 1970er Jahren begonnene lose Zusammenarbeit. Als "Gesunde Fünf" im Städtedreieck Regensburg, Passau und Landshut waren sie bereits zu einem wichtigen Tourismusfaktor geworden.

Ein rund 6.000 Quadratkilometer großes Thermalwasser-Reservoir  
Die zehn staatlich anerkannten Heilquellen von Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach sind durch das Thermalwasser verbunden. Es entspringt aus einem Reservoir, das vom Alpenrand bis zum Donautal reicht. Dieses rund 6.000 Quadratkilometer große unterirdische Thermalwasservorkommen - das entspricht etwa dem Doppelten der Größe Luxemburgs - sorgt dafür, dass im Thermenland zum Teil seit Jahrhunderten die heilenden Quellen sprudeln. Geologen vergleichen die Situation mit einem Schwamm, den man auch nur bis zu einem bestimmten Grad "ausdrücken" sollte, um ihn nicht ganz auszutrocknen. Die Schonung dieser natürlichen Ressourcen hat im Bayerischen Thermenland daher einen hohen Stellenwert.

Besondere Wirkstoffkombination
Die einzigartige und legendäre Wirkstoffkombination im Thermalwasser ist dabei seit Beginn der Messungen praktisch unverändert. Die Quellen in den Orten des Bayerischen Thermenlands sind fluoridhaltige Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Thermalquellen - mit einer vielfach nachgewiesenen heilenden und wohltuenden Wirkung auf den gesamten Bewegungsapparat. In den niederbayerischen Bädern sind in den vergangenen Jahrzehnten deutschlandweit einzigartige Kompetenzzentren der Spitzen-Balneologie entstanden.

Fünf Orte, sieben Thermen, zehn Quellen
Das natürliche Thermalwasser, das sich in sieben Thermen und zahlreichen Hotels genießen lässt, sprudelt aus Quellen in einer Tiefe von bis zu 2.000 Metern. Die Thermalwasservorkommen im Bayerischen Thermenland weisen dabei einzigartige Wirkstoffkombinationen auf. Neben der heilenden und wohltuenden Wirkung des Wassers als Gemeinsamkeit der fünf Thermalkurorte wartet jeder für sich mit einer Besonderheit auf: In Bad Füssing beispielsweise ist in den Quellen besonders viel Sulfid-Schwefel enthalten, der durch die Haut aufgenommen und an erkrankten Körperstellen abgelagert wird. Schwefel gilt als das "Schmiermittel" für menschliche Gelenke und Gelenkkapseln. 

Das Bad Griesbacher Thermalwasser zeichnet sich durch einen hohen Fluoridgehalt aus. Die dortige Nikolausquelle nimmt diesbezüglich sogar einen Spitzenplatz in Europa ein. Die Bad Birnbacher Quellen, die mit einer Temperatur von rund 70 Grad an die Oberfläche sprudeln, gehören zu den heißesten Thermal-Mineral-Quellen Mitteleuropas. Bad Gögging, dessen Bäder-Tradition bis in die Römerzeit zurückreicht, besitzt eine einzigartige Kombination von Naturmoor, Thermalwasser- und Schwefelwasserquellen. In Bad Abbach badete einst schon Kaiser Karl V. in dem heilkräftigen Schwefelwasser, das Gäste auch heute genießen.

Immer mehr an Bedeutung gewinnt auch die Prävention: In der Kaiser-Therme Bad Abbach liegt der Schwerpunkt auf kurzfristigem Stressabbau, in der Limes-Therme Bad Gögging kann neue Energie getankt und in der Rottal Terme Bad Birnbach Stress nachhaltig abgebaut werden, in der Europa Therme Bad Füssing steigern Gäste ihre Mobilität und in der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach die Ausdauer.

Erlebnis Thermalwasser: Kreative Vielfalt als Trumpf für die Gäste
"Einer der größten Trümpfe der fünf Orte im zwanzigsten Jahr der erfolgreichen Bäderkooperation ist heute die unvergleichliche innovative und kreative Vielfalt, mit der sich das heilkräftige Thermal-Mineralwasser erleben und genießen lässt", sagt Destinationsmanager von Poschinger. Die Rottal Terme in Bad Birnbach lädt beispielsweise regelmäßig zum Mondscheinbaden ein. Die Limes-Therme in Bad Gögging begeistert mit ihrem römischen Ambiente, das daran erinnert, dass es einst der römische Kaiser Trajan war, der vor über 2.000 Jahren im heutigen Niederbayern die ersten Badeanlagen bauen ließ. 

Im Outdoor-Pool der Europa Therme Bad Füssing genießen Besucher das wohltuende Thermalbade-Erlebnis in einem 120 Meter langen Strömungskanal oder im Schatten eines 56 Quadratmeter großen futuristischen Sonnensegels. Der Saunahof der Therme Eins Bad Füssing bietet in seinen privaten Lounges ein besonders exklusives Ambiente. In einer Salzwasser-Lagune und einem Wellenbad schöpfen Gäste in der Johannesbad Therme in Bad Füssing neue Kraft gegen den Alltagsstress. Niederbayern trifft Orient: Mit einem orientalischen Dampfbade-Erlebnis überrascht wiederum die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach. Es handelt sich um eines der ursprünglichsten Hamams in Deutschland. Womit niederbayerische Thermen ihre Gäste darüber hinaus verwöhnen: großzügige Liegewiesen und Entspannungsareale unter freiem Himmel, weitläufige Saunalandschaften und Salzgrotten, gastronomische Verwöhnangebote sowie bequeme Bademantelgänge. Auch für Familien gibt es zahlreiche Angebote - wie beispielsweise Schwimmkurse in der Therme Eins Bad Füssing. 

Wassermassage in der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach. Foto: Tourismusverband Ostbayern

Infinitypool der Kaiser-Therme Bad Abbach. Foto: Tourismusverband Ostbayern

Entspannung auf der Sprudelliege in der Rottal Terme Bad Birnbach. Foto: Tourismusverband Ostbayern

Sommer in der Limes-Therme Bad Gögging. Foto: Carolin Thiersch

Europa Therme Bad Füssing. Foto: Leonie Lorenz


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